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Belastende Bewältigungsmuster:
Wenn innere Not nach Entlastung sucht und das Nervensystem nicht zur Ruhe findet

Wenn der innere Druck zu groß wird und Co-Regulation oder Selbstregulation nicht mehr verfügbar sind, greifen viele Menschen zu Strategien, die kurzfristig entlasten: Essen, Alkohol, Rauchen, ständiges Scrollen – oder Arbeit/Leistung als Rückzugsraum.

Diese Muster sind keine Schwäche, sondern Regulationsversuche des Nervensystems. Was im Moment beruhigt, führt langfristig jedoch oft zu zusätzlicher Belastung – und zum Gefühl, sich im Kreis zu drehen.

 

Gerade bindungsvermeidende Schutzstrategien nutzen Arbeit/Leistung häufig als Rückzug: Funktionieren statt Fühlen, Distanz statt Nähe.

 

Dieses Angebot ist passend, wenn ein konkretes belastendes Bewältigungsmuster im Vordergrund steht.
 

 

AKUTES ERLEBEN

 

Vielleicht kennen Sie dieses Erleben: Sie werden getriggert, das Stresserleben steigt und dann beginnt der Teufelskreislauf : Sie rutschen in ein Muster, obwohl Sie wissen, dass es Ihnen nicht guttut. Und danach kommt nicht selten sofort der innere Satz: „Jetzt habe ich es wieder getan.“ Dann übernimmt Selbstkritik oder Scham – und genau das erhöht häufig den inneren Druck, der das Muster beim nächsten Mal wieder wahrscheinlicher macht. 

 

Belastende Bewältigungsmuster entstehen häufig dort, wo das Nervensystem schnell Entlastung braucht, Co-Regulation oder Selbstregulation nicht verfügbar sind. Dann wird Essen, Alkohol, Nikotin, ständiges Scrollen – oder auch Arbeit/Leistung als Rückzugsraum – zu einer Form von Stressregulation. Sie haben dann das Gefühl: Es übernimmt mich.

 

MUSTER UND FUNKTION 

 

Wichtig ist: Diese Muster sind keine „Schwäche“. Sie sind gelernt – oft in Phasen, in denen Gefühle zu groß waren, Unterstützung gefehlt hat oder man mit innerem Druck allein bleiben musste. Manchmal wurde ein bestimmter Umgang mit Stress auch schlicht vorgelebt oder anerzogen. 

 

Das Nervensystem merkt sich dann sinngemäß: „Ich muss das allein halten. Hauptsache, es wird kurz ruhiger.“ Ersatzhandlungen bringen tatsächlich kurzfristige Entlastung. Gleichzeitig verdecken sie häufig das, was darunter liegt: Überforderung, Einsamkeit, Leere, Angst, Ärger – oder das Bedürfnis nach Halt, Orientierung, Verbindung, Entspannung und Geborgenheit. Langfristig entsteht so ein Kreislauf aus Druck → Muster → kurze Beruhigung → zusätzliche Belastung (zum Beispiel Scham, Selbstabwertung, körperliche Folgen oder das Gefühl, sich im Kreis zu drehen). Gerade bindungsvermeidende Schutzstrategien nutzen Arbeit oder Leistung oft als Rückzugsraum: Funktionieren statt Fühlen, Distanz statt Nähe.
 

NEUAUSRICHTUNG

 

In dieser traumasensiblen Begleitung schauen wir gemeinsam auf das konkrete Muster im Hier und Jetzt: 

  • Was löst den inneren Druck aus? 
  • Wie zeigt er sich im Körper? 
  • Welche Gefühle und Bedürfnisse sind darunter aktiv? 
  • Und was würde in diesem Moment tatsächlich stabilisieren – ohne dass Sie sich „zusammenreißen“ müssen? 

Je nach Anliegen arbeite ich mit emotionsfokussierten, körperorientierten und traumatherapeutischen Methoden (u. a. Ego-State-Arbeit, EMDR, Brainspotting) – immer so dosiert, dass es nicht überwältigt, sondern regulierbar bleibt. Ziel ist, dass Ihr Nervensystem andere Wege findet, innere Spannung zu verarbeiten: klar, traumasensibel und alltagstauglich – sodass Kompensationshandlungen an Bedeutung verlieren, weil sie nicht mehr gebraucht werden.

 

Kundenstimmen: Wenn alte Muster leister werden

 

Liebe Frau Katzenschlager,

 

als ich zu Ihnen kam, fühlte ich mich gefangen. Wenn der Stress zu groß wurde, habe ich automatisch gegessen, geraucht oder mich stundenlang am Handy verloren. Kurz war es ruhiger – danach war die Scham umso größer.

 

In unseren Sitzungen hat sich etwas Entscheidendes verändert: Nicht nur in meinem Kopf, sondern in meinem Erleben. Es war, als würde mein Körper endlich lernen, dass es jetzt sicherer ist als früher. Dinge, die mich sonst sofort überflutet haben, wurden innerlich „leiser“. Und der Drang, mich schnell zu betäuben oder abzulenken, hat spürbar nachgelassen.

 

Mit der Zeit konnte ich verstehen, warum ich diese Muster gebraucht habe – aber noch wichtiger: Ich habe erlebt, dass ich heute nicht mehr ausgeliefert bin. Ich komme schneller wieder zu mir, ohne mich danach fertigzumachen.

Ich hätte nie gedacht, dass Veränderung für mich möglich ist – jetzt weiß ich es.

 

Herzlichst,
Sabine, Apothekerin

Erkennen Sie sich wieder? 

 

Greifen Sie in stressigen Momenten automatisch zu Essen, Alkohol, Zigaretten oder Ablenkung am Handy – obwohl Sie wissen, dass es Ihnen nicht guttut? Haben Sie das Gefühl, diesen Mustern ausgeliefert zu sein und wünschen sich Wege, wie Sie innere Anspannung anders regulieren können – ohne Selbstkritik und ohne „Zusammenreißen“? Vielleicht ist auch Arbeit oder ständiges Beschäftigt-sein Ihr Rückzugsraum, wenn Nähe, Unsicherheit oder Überforderung zu viel werden.

 

Ahnen Sie, wie sehr Ihnen meine psychologische Beratung helfen kann? 

 

Dann lade ich Sie gerne zu einem kostenlosen, unverbindlichen, 30ig minütigen Informationsgespräch via ZOOM ein, in dem wir herausfinden, wie ich Ihnen nachhaltig helfen kann.  

Für eine Terminvereinbarung kontaktieren Sie mich über das Kontaktformular oder Sie buchen sich direkt einen psychologischen Beratungtermin in meinem online Kalender. Hier können Sie sich über den Ablauf und das Honorar informieren. 

 

Haben Sie schon daran gedacht?

 

Oft steht hinter dem, was heute belastet, mehr als das sichtbare Problem. Alte Erfahrungen, innere Schutzmuster oder ungelöste Ängste können unbewusst mitwirken. Wenn Sie mehr über die tieferen Zusammenhänge erfahren möchten, lesen Sie hier weiter. Mehr dazu erfahren Sie hier

 

Meine Bücher

"Zwischen Babyglück und Liebestief", 

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"Selbstwert ist kein Zufall", 

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